Heilpädagogisches Voltigieren

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Therapeut:

Christian Lampersberger

  • Therapeut für Heilpädagogisches Voltigieren
  • Diplom für psychiatrische Gesundheit und Krankenpflege

Inhalte

Im Vordergrund steht die individuelle Förderung der Kinder über die Beziehung zu den Pferden. Beim Pflegen des Tieres, in der Bewegung und den turnerisch – gymnastischen Übungen auf dem Pferderücken werden all Sinne angesprochen. Die Freude am Spüren des eigenen Körpers setzt viele positive Emotionen frei. Das Getragen und Geschaukelt werden löst ein Gefühl der Geborgenheit aus.

Im Umgang mit dem Pferd und beim Voltigieren wird das Kind ganzheitlich gefördert:

Körperlich, emotional, geistig und sozial

Das Heilpädagogische Voltigieren ist eine große Unterstützung für unsere schwerstbehinderten Kinder und ebenso für die Kinder unserer Brückenklasse, die aus besonderen Gründen   (z.B.: Entwicklungsverzögerung oder  außergewöhnlichLebensumstände) dem Unterricht in einer Großgruppe nicht folgen können und  individuelle Unterstützung benötigen.

Das HPV findet in 2 Blöcken zu je 8 Vormittagen statt (Herbst/Frühling).Insgesamt sollen unsere Schüler an 16 Vormittagen diese Therapieform erhalten.

Ziele

Die Sinne der Kinder geschult. Sie lernen sich besser kennen. Mit dem Körper wird auch der Geist geschult. Die Kinder kommen zur Ruhe. Sie sind auch in ihrer Konzentration gefordert.

  • Motorischer Bereich
  • Einfühlen in die Bewegung des Pferdes und Verbesserung der Haltung
  • Lockerung durch den rhythmischen Bewegungsablauf des Pferdes
  • Verbesserung des Gleichgewichts und der Koordination
  • Verbesserung der Eigenwahrnehmung als Grundvoraussetzung für den Aufbau des Körperschemas
  • Emotional-kognitiver Bereich
  • Wahrnehmungsschulung
  • Annehmen der Korrekturen von Erwachsenen über das Medium Pferd
  • Eingeständnis und Überwindung von Ängsten
  • Stärkung des Selbstwertgefühls und des Vertrauens in die eigene Leistungsfähigkeit
  • Aufbau von Verantwortungsbewusstsein
  • Erhöhung der Frustrationstoleranz
  • Sozialer Bereich
  • Anerkennen und Einhalten gemeinsam erstellter Regeln
  • Steigerung des Verantwortungsbewusstseins
  • Stärkung auch im täglichen Leben bei schwierigen Situationen
  • Anerkennung der Leistung anderer
  • Abbau aggressiver Verhaltensweisen
  • Aufbau von Beziehungen und Vertrauen über die Dreiecksbeziehung                                      Pferd – Kind – Pädagoge
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